> > > > > 11.12.2010
Dienstag, 17. September 2019

Lullys 'Phaeton' in Saarbrücken

Von Dekadenz und Größenwahn

Die Opern von Jean Baptiste Lully finden sich selten in den Spielplänen der Theater. Im Saarbrücker Staatstheater hat man nun aber die Gelegenheit, die Bekanntschaft mit einer Lully-Oper zu machen. Die Wahl fiel auf 'Phaëton', ein Spätwerk Lullys. Obwohl das Haus eher modern ausgerichtet ist, wird pro Spielzeit mindestens ein Werk aus dem Bereich der Alten Musik inszeniert. Musikalisch meist von ansehnlicher Qualität, sind die vergangenen Inszenierungen nicht immer glücklich geraten. Denn während man sich von musikalischer Seite um Historische Aufführungspraxis bemühte und dementsprechend spezialisierte Dirigenten und Instrumentalisten rekrutierte, herrschte auf der Bühne das moderne Regietheater vor, das den Gedanken des barocken Gesamtkunstwerks oft weit verfehlte. Man gerät unweigerlich in die alte Grundsatzdiskussion um das Pro und Contra des Regietheaters. Schon im Vorfeld der Premiere gab es Unkenrufe zu 'Phaëton', weil man diesmal nicht auf historische Instrumente zurückgriff, sondern – ausgerechnet bei einer Tragédie en musique – modern musizierte. Man durfte also sehr gespannt sein.

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Kritik von Silvia Bier



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'Phaeton': Tragédie en musique von Jean-Baptiste Lully

Ort: Saarländisches Staatstheater,

Werke von: Jean Baptiste Lully

Mitwirkende: Christopher Alden (Regie)

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