> > > > > 23.09.2010
Mittwoch, 18. September 2019

Paavo Järvi und das HR-Sinfonieorchester

Bitte nicht nur Noten

Als Paavo Järvi das HR-Sinfonieorchester im Herbst 2006 von Hugh Wolff übernahm, bedeutete das für die Musiker sicherlich einen schwierigen Neustart. Wolff ist ein sehr extrovertierter Dirigent, die Musik scheint unaufhörlich aus seinem Innersten zu strömen, Paavo Järvi hingegen wirkt introvertiert und zurückhaltend. Vielleicht auch deshalb, weil er als Chef von fünf Orchestern mit seiner Energie haushalten muss. Dass seine Auftritte in Frankfurt zumeist mit Aufnahmen oder Tourneen verbunden sind, zeigt auch eine unterschiedliche Gewichtung. In einem kürzlich gegebenen Interview spricht er von der schwierigen Anfangsperiode ("stressfull period"); doch er erzählt auch, dass man sich nun besser kennengelernt habe. Vier Jahre sind allerdings eine lange Zeit, um eine familiäre Atmosphäre aufzubauen. In der Tat, wer Paavo Järvi und sein Orchester nun in der Alten Oper erlebt hat, der spürte eine Veränderung. Das interessante Programm konnte allerdings den Saal nicht füllen. Werke von Beat Furrer, Johannes Brahms und Carl Nielsen schienen die Frankfurter bei schönstem Herbstwetter nicht brennend zu interessieren. Man fragte sich zudem auch, ob der aktuelle klassische Sinfoniekonzertablauf nicht längst überholt ist und neue Konzepte entwickelt werden sollten.

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Kritik von Midou Grossmann



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HR Sinfonieorchester - 23.9.2010: Paavo Järvi - Auftakt-Konzert

Ort: Alte Oper,

Werke von: Beat Furrer, Johannes Brahms, Carl August Nielsen

Mitwirkende: Paavo Järvi (Dirigent), Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks (Orchester), Michael Nagy (Solist Gesang), Camilla Tilling (Solist Gesang), Leonidas Kavakos (Solist Instr.)

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