> > > > > 05.06.2010
Dienstag, 25. Februar 2020

Mahlers Dritte in Rom

Der Klang des Unverstandenen

Man muss schon einige Ausdauer für die Dritte Sinfonie von Gustav Mahler mitbringen ? denkt man. Mit einer Stunde und vierzig Minuten als längste Sinfonie aller Zeiten angekündigt ließ man sich mit der Vorstellung langsamer, pathetisch gezierter Musik in die roten Sessel des römischen Auditoriums fallen, in der das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia seine Heimat hat. Am Ende war man überrascht, wie schnell die Sinfonie mit der Länge eines Spielfilmes vorbei war. Das Phänomen Mahler lebt von einer rätselhaften Spannung aus beschaulicher Ruhe und beängstigender Eruption, aus einer Wanderung am Krater eines Vulkans, von dessen Höhe man eine schöne Aussicht auf das fruchtbare und friedliche Hügelland hat. Ein Zauberberg, auf dem man wie Hans Castorp die Zeit vergessen lernt.

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Kritik von Dr. Benjamin Rux



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Gustav Mahler: Dritte Sinfonie

Ort: Auditorium Parco della Musica,

Werke von: Gustav Mahler

Mitwirkende: Mikko Franck (Dirigent), Sara Mingardo (Solist Gesang)

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