> > > > > 26.04.2010
Mittwoch, 19. Februar 2020

Tschaikowsky in Rom

So schön klingt Russland

Pablo Picasso berichtet, dass er als Kind bereits wie Raffael zeichnen konnte, es aber ein ganzes Leben dauerte, um zu lernen, wie ein Kind zu zeichnen. Anders als ihre Kommilitonen von den Kunsthochschulen, in deren Ausbildungsprogramm das Studium der klassischen Vorbilder längst nicht mehr obligatorisch ist, teilen viele Musikstudenten das Schicksal des großen Malers ? leider nur selten mit ähnlichem Erfolg als dieser. In der technisch perfekten Beherrschung der Klassiker ist der südostasiatische Nachwuchs haushoch überlegen. Doch die Technik, das saubere Beherrschen des Handwerkes ist nur der halbe Teil des Hörerglücks. Einen Raffael heute so zu malen wie vor 500 Jahren ist unsinnig, einen Tschaikowsky technisch sauber und glatt zu spielen ebenfalls. Wie Picasso hat es der Musiker mit Aneignung, Umwandlung und Abstraktion eines ihm zu Grunde liegenden Stoffes zu tun. Wie sich das anhören kann, führte der große Geiger Gidon Kremer an Hand von Tschaikowskys Violinenkonzert in D-Dur eindrucksvoll vor.

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Kritik von Dr. Benjamin Rux



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Passione Russa: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Ort: Auditorium Parco della Musica,

Werke von: Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Yuri Temirkanov (Dirigent), Gidon Kremer (Solist Instr.)

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