> > > > > 20.03.2010
Mittwoch, 27. Mai 2020

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Festspielhaus Baden-Baden, Copyright: Patrick Pelster

Festspielhaus Baden-Baden, © Patrick Pelster

Ludovic Morlot dirigierte das LPO

Viel bejubeltes Konzert

Der Andrang war riesig. Nicht nur des Zuspruchs der großen Festspielhaus-Gemeinde in Baden-Baden wegen. Vielleicht war es auch die Neugierde so mancher Besucher, zu erfahren, ob Anne-Sophie Mutters Ausflüge in zeitgenössische Gefilde (UA des Violinkonzerts 'In tempus praesens' von Sofia Gubaidulina) auch ihre interpretatorische Ästhetik bei der Wiedergabe von klassisch-romantischen Werken beeinflusste. Spielt sie etwa klanglich geschärfter, aggressiver, weniger geschönt? Freilich, bei der Wiedergabe des Violinkonzertes von Johannes Brahms blieb es bei der gewohnten klanglichen Ästhetik: Mit seelenvollem Ton, butterweichen Übergängen meistert die Geigerin die konzertanten Aspekte in diesem von heiterer Daseinsfreude und lichtdurchfluteter Stimmung erfüllten Konzert, dieser Synthese aus romantischen Solokonzert und sinfonisch angelegten Dimensionen. Auch bei den verzwicktesten Passagen, bei all den Doppelgriffen, Oktavgängen und figurativen Durchläufen wirkte das vollmundige geschmeidige Spiel souverän, leuchtete im silbrigen Glanz der Stradivari. In makelloser Schönheit, mit feinen Legati, wurden die melodischen Bögen ausgebreitet.

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Kritik von Prof. Egon Bezold



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