> > > > > 30.11.2010
Dienstag, 14. Juli 2020

Jan Garbareks "symbolische Riesenschwarte"

In mysterio veritas

Als Jan Garbarek am 9. Oktober 2010 im ausverkauften Zürcher Münster sein monumentales "Officium Novum" präsentierte, war die Euphorie allgemein sehr groß. Die Presse beschrieb den Auftritt als eines der intensivsten und berührendsten Musikerlebnisse des Jahres. Die Sänger vom Hilliard Ensemble brillierten durch hinreißende Vokalpartien und der norwegische Saxophonist durch eine einsame Stimme in der dichten Polyphonie von David James, Steven Harrold, Rogers Covey-Crump und Gordon Jones. Die Euphorie übertrug sich auch auf die überaus erfolgreiche CD-Veröffentlichung zum "Officium Novum" – eine Einspielung von beeindruckender Balance und Ausgewogenheit, in der nun zunehmend Einflüsse armenischer Melodik zu bemerken waren. Doch war schon hier eine deutliche Dominanz des Saxophons vernehmbar. Garbarek stand im Zentrum, nicht mehr als fünfte Stimme "primus inter pares" sondern als bisweilen penetranter, wenngleich kraftvoller Solist.

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Kritik von Toni Hildebrandt



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Jan Garbarek: Quartett

Ort: Stadtcasino Musiksaal,

Werke von: Jan Garbarek

Mitwirkende: Jan Garbarek (Solist Gesang), Trilok Gurtu (Solist Instr.)

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