> > > > > 30.01.2010
Dienstag, 7. Juli 2020

'Moisé et Pharaon' oratorienhaft in Szene gesetzt

Musikalisch respektgebietend

Sie hatten es für eine lange Zeit gar nicht leicht gehabt, die Opere serie Giacchino Rossinis, hätte ihr nicht die Schallpatte mit respektablen Aufnahmen dem von Anekdoten und Legenden umrankten Lebenskünstler und Komponisten (er erfand ja angeblich auch die Canneloni und Tournedos à la Rossini) kräftig unter die Arme gegriffen. 'Otello', 'Elisabetta', 'Regina d?Inghilterra' und 'Ermione' schlugen Schneisen in das bei Rossini sonst nur durch die Opéra comique bestellte Terrain. In der Tat: Der ernste Rossini steht seit eh und je im Schatten von 'Barbiere' oder 'Cenerentola'. Daran lässt sich wohl wenig ändern. Und 'Guillaume Tell', Rossinis letzte und größte Oper? Da bedurfte es schon des großen Opernkenners und Maestros von Italiens Opernhabitués, Riccardo Muti, diesen Edelstein der Vergessenheit zu entreißen. Das geschah 1983 zur Eröffnung der 400. Saison des Teatro alla Scala di Milano. Der Farbenreichtum des reifen Rossini fand in dem das italienische Ottocento liebenden Muti, dem Spezialisten für den "Seria-Ton", einen kongenialen Interpreten.

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Kritik von Prof. Egon Bezold



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Gíocchino Rossini: Moisé et Pharaon: Opernhaus Nürnberg

Ort: Staatstheater,

Werke von: Gioacchino Rossini

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