> > > > > 15.11.2009
Dienstag, 7. Juli 2020

Das Nürnberger Ensemble verdient gute Noten

Inszenierung als Ablenkung von der Musik

In einem märchenhaften, modern gestylten Ambiente  (Bühne: Natacha Le Guen de Kereizon) ist die italienische Regisseurin Laura Scozzi drauf und dran, ihre 'Zauberflöte' im Staatstheater Nürnberg gründlich zu ver-gagen. Kräftig bedient sie sich aus der Klamottenkiste. Manches nimmt sich in diesem der Zaubertheater–Tradition folgenden Inszenierung amüsant aus; etwa wenn Tamino von einer fürchterlichen Schlange träumt und von den sexy kostümierten, mit verführerischen Qualitäten aufwartenden drei Damen aus seinen Albträumen geweckt wird, wie überhaupt der Beginn recht originell gelingt. Tamino weilt in einem Ski-Ort, kauft sich eine Zeitung, liest von der Entführung Paminas und singt tief beeindruckt die "Bildnis-Arie". Die Königin der Nacht torkelt wie eine Schnapsdrossel aus der Bar. Und Papageno treibt nun gar nicht als der gewohnte Vogelhändler seine Späße, sondern bugsiert eine Schar knackiger Mannsbilder den drei Damen (Sybille Witkowski, Ezgi Kutlu, Teresa Erbe) zum Spaß in die Arme.

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Kritik von Prof. Egon Bezold



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Mozart: 'Zauberflöte': Premiere in Nürnberg

Ort: Staatstheater,

Werke von: Wolfgang Amadeus Mozart

Mitwirkende: Melanie Hirsch (Solist Gesang), Heidi Elisabeth Meier (Solist Gesang), Tilman Lichdi (Solist Gesang), Guido Jentjens (Solist Gesang), Richard Kindley (Solist Gesang)

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