> > > > > 14.11.2009
Sonntag, 20. September 2020

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Christian Gerhaher als Prinz von Homburg in Wien

Traumverloren und todessüchtig

Ist es ein Militärbunker? Oder eine Gefängniszelle? Oder ein überdimensionierter Sarg? Oder ein symbolischer Innenraum, der das traumverlorene Leben des Titelhelden sichtbar machen soll? Im suggestiven Bühnenbild von Dirk Becker, einem grauen, sich zum Bühnenhintergrund perspektivisch verkürzenden klaustrophobischen Raum inszeniert Christof Loy Hans Werner Henzes 'Prinz von Homburg'nach dem Drama von Heinrich von Kleist am Theater an der Wien. Gespielt wird dabei Henzes 1960 uraufgeführte Oper in der leicht entschlackten Fassung von 1991. Es war wohl die ungewöhnliche Mischung aus Zwölftonmusik (vor allem zur Charakterisierung des Militärs), den Anklängen an Strawinsky und den deutlich tonalen Elementen, die Henzes Oper zunächst den Erfolg versagen ließen und als skandalös galten. Knapp 50 Jahre später liegt gerade in dieser Kombination der besondere Reiz.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Hans Werner Henze: 'Prinz von Homburg': Theater an der Wien am 14.11.2009

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Hans Werner Henze

Mitwirkende: Marc Albrecht (Dirigent), Christoph Loy (Inszenierung), Christian Gerhaher (Solist Gesang), Johannes Chum (Solist Gesang), Britta Stallmeister (Solist Gesang)

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