> > > > > 19.10.2009
Mittwoch, 23. September 2020

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Rossinis 'Tancredi' im Theater an der Wien

Szenisches Desaster

Gioacchino Rossini assoziiert man im deutschen Sprachraum heute fast nur noch mit dem Schöpfer von Buffo-Opern wie 'Der Barbier von Sevilla' oder der 'Italienerin in Algier'. Seinen Durchbruch zu einem der führenden Opernkomponisten Italiens verdankte der Komponist allerdings seiner opera seria 'Tancredi', die als Auftragswerk für die venezianische Karnevalssaison 1812/13 entstand. Das Stück basiert auf Voltaires gleichnamigen Drama, in dem die einst verfeindeten Familien Argirio und Orbazzano gegen die Sarazenen in den Krieg ziehen müssen, da diese Syrakus umzingeln. Um die neue Verbundenheit der beiden Familien zu bestärken, soll Orbazzano Arigiros Tochter Amenaide ehelichen. Als diese ihrem durch den Bürgerkrieg verbannten Geliebten Tancredi eine Botschaft übermittelt und diese in falsche Hände gerät, nimmt das Unheil seinen Lauf. Anders als bei Voltaire kommt es in Gaetano Rossis Libretto aber zu einem Happy End, da das venezianische Publikum keine tragischen Stücken zu sehen wünschte. (Das tragische Ende entstand erst für die Erstaufführung in Ferrara.)

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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