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Mittwoch, 23. September 2020

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

'Il Turco in Italia' im Theater an der Wien

Optimal integrierter Einspringer

Das Werk wäre lediglich ein fahler Aufguss der 1813 in Venedig uraufgeführten 'L’Italiana in Algeri'. So lautete und laut oft noch immer das Urteil über den 1814 erstmals in Mailand gespielten 'Turco in Italia'. Und tatsächlich spielt in Felice Romanis Libretto wieder ein Türke die Hauptrolle, der diesmal aber selbst nach Italien kommt. Ungewöhnlich ist die Rahmenhandlung des zweiaktigen Textbuchs: Ein Dichter soll eine Komödie schreiben, leidet aber unter einer Schreibblockade wie man heute sagen würde. So beschließt er ein Auge auf sein Umfeld zu werfen, um dabei vielleicht verwertbare Vorgänge zu beobachten. Die Hoffnungen des Schriftstellers werden nicht enttäuscht: Eine Gruppe Zigeuner kommt an, was der ältliche und gestresste Ehemanns Fiorillas Don Geronio nutzt, um sich die Zukunft prophezeien zu lassen. Nicht nur, dass ihn seine Ehefrau schon ein Verhältnis mit dem Macho Don Narcisio unterhält; als der Türke Selim auftaucht macht sie auch diesem schöne Augen. Doch damit nicht genug. Nach und nach stellt sich heraus, dass eine der Zigeunerinnen eine verschwundene Geliebte Selims ist, der er einst ein Eheversprechen gab, hat der Dichter endgültig mehr Material als er eigentlich benötigt. Felice Romanis Textbuch geht übrigens auf eine Vorlage Caterino Mazzolas zurück, dessen „Turco“ vertont von Franz Seydelmann 1788 in Dresden uraufgeführt wurde.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Rossini: 'Il Turco in Italia: Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Gioacchino Rossini

Mitwirkende: Fabio Luisi (Dirigent), Wiener Symphoniker (Orchester), Renato Girolami (Solist Gesang), David Alegret (Solist Gesang), Nino Machaidze (Solist Gesang)

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