> > > > > 22.06.2009
Mittwoch, 24. Juli 2019

Ungewöhnliches Konzert mit David Garrett

Neue Wege für die Deutsche Oper Berlin?

Man könnte glauben, die Deutsche Oper Berlin war selbst überrascht von der Resonanz, die ihr eigentlich ganz reguläres Orchesterkonzert mit französischen Piecen von Hérold, Chausson, Massenet und César Franck am Montagabend auslöste; jedenfalls waren die Schilder „Heute ausverkauft“ an der Kasse per Hand geschrieben, mit kleinen Kringeln dekoriert und mit Tesafilm festgeklebt, als hätte das Haus entsprechende Schilder professionell gedruckt nicht vorrätig (vielleicht weil es in letzter Zeit so selten vorkam, dass das Haus ausverkauft war und die alten Schilder aus Westberliner Glanztagen inzwischen entsorgt wurden?) Auch vorm Eingang des Theaters tummelten sich ungewohnt große Menschenmassen, die außerdem auffallend anders aussahen, als das übliche Opernpublikum an der Bismarckstraße: Scharen von vorwiegend weiblichen Teenagern und jungen Frauen sowie Jungs unter 10 mit ihren Eltern und Großeltern. Eine interessante Kombination. Die Erklärung für den Andrang heißt David Garrett. Der ‚Popstar unter den Geigern’ – mit dem modelmäßig guten Aussehen und dem einschmeichelnden Portamento – hat auch im Opernhauskontext seine magnetische Wirkung nicht verfehlt und sorgte im Foyer und Zuschauerraum für eine erregt-ausgelassene Stimmung, die ich persönlich mir in der Oper öfter wünschen würde, weil Musik schließlich Spaß machen soll und durchaus einen erotischen Kitzel verträgt... allen Unkenrufen der Alt-68er Generation zum Trotz (dazu gleich mehr).

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Kritik von Dr. Kevin Clarke

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Yves Abel dirigiert französisches Programm an DOB: David Garrett lockt neue Zuschauerschichten an

Ort: Deutsche Oper,

Werke von: César Franck, Ernest Chausson, Jules Massenet, Ferdinand Herold

Mitwirkende: Yves Abel (Dirigent), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester)

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