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Dienstag, 21. Mai 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Debussys 'Pelleas' im Theater an der Wien

Musikalisch ein reines Vergnügen

Mit seiner quirligen mittlerweile auch auf DVD erhältlichen Produktion von Donizettis 'La fille du regiment' sorgte Laurent Pelly in Wien, London und New York für ein gutgelauntes Publikum. Wer hoffte, dem Franzosen würde bei 'Pelleas et Melisande' im Theater an der Wien ein ähnlicher Wurf gelingen wurde bald enttäuscht. Um es gleich vorweg zu nehmen: Pelly stellt die Handlung nicht auf den Kopf sondern erzählt sie durchaus librettokonform, doch sieht er in Maeterlinck Stück offenbar mehr ein bürgerliches Drama des fin de siecle als ein symbolistisches Märchen, was -wie nicht anders zu erwarten- auf Kosten der Atmosphäre geschieht. Arkles Schloss wird in Chantal Thomas' Bühnenbilder zum biederen Herrschaftssitz, die geheimnisvolle fontaine des aveugles mutiert zum Gartenbrunnen einer Rosenlaube und die Grotte mit den schlafenden Bettler ist lediglich das Innere eines umgekippten Boots.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Musikalisch ein reines Vergnügen : Debussys 'Pelleas' im Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Claude Debussy

Mitwirkende: Bertrand de Billy (Dirigent), Radio Symphonieorchester Wien (Orchester), Marie-Nicole Lemieux (Solist Gesang), Phillip Ens (Solist Gesang), Stéphane Degout (Solist Gesang), Laurent Naouri (Solist Gesang), Natalie Dessay (Solist Gesang)

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