> > > > > 25.10.2008
Mittwoch, 23. Oktober 2019

„La finta giardiniera“ am Prager Ständetheater

Ein „Heimspiel“ für Mozart

Prag, Ständetheater, ein architektonisches Kleinod des späten 18. Jahrhunderts und Mozart. Eine Prager Spezialität, ‘Don Giovanni’ an historischer Uraufführungsstätte, im originalen Ambiente, das Dramma giocoso in einer nach wie vor gültigen, vor allem stimmungsvollen, ‘alten’ Inszenierung, 2006 von Jírí Nekvasíl im Konzept von Václav Kaslík, wieder herausgebracht. Prächtige Kostüme von Theodor Pistek im Bühnenbild von Altmeister Josef Svoboda. Ein Fest fürs Auge und fürs Ohr, etwa wenn hier Pavel Cernoch mit Lust sich in das Spiel begibt, dazu mit jungendlichem Ton bei temperamentvollem Gesang dem Don Ottavio sympathische Kontur gibt, was beim Publikum außerordentlich gut ankommt. Weder Verlierer noch Weichling, nein einer, der sein eigenes Spiel zu spielen versteht und wenn er so weiter macht, dem Titelhelden ein Konkurrent werden könnte. Das ist ziemlich modern im alten Gewand.
An gleicher Stätte, ebenfalls in traditioneller Ästhetik, ‘Le nozze di Figaro’ und ‘Die Zauberflöte’. Seit zwei Jahren geht man neuere Wege.

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Kritik von Boris Michael Gruhl



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Nationaltheater Prag, Ständetheater: W.A.Mozart, La finta giardiniera

Ort: Nationaltheater,

Werke von: Wolfgang Amadeus Mozart

Mitwirkende: Ursel Herrmann (Inszenierung), Karl-Ernst Herrmann (Inszenierung), Prague National Theatre Orchestra (Orchester), Tomás Netopil (Solist Gesang), Adam Plachetka (Solist Gesang), Marie Fajtová (Solist Gesang), Simona Houda Saturová (Solist Gesang), Annekathrin Laabs (Solist Gesang)

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