> > > > > 20.08.2008
Dienstag, 28. Januar 2020

New Yorker Harlem Theatre enttäuscht in Hamburg

Porgy and Bess - Oper oder Musical?

Nach seinem ?Erlebnis Puccini? hatte George Gershwin eigentlich nur noch eines im Kopf ? er träumte davon, einmal die erste amerikanische Oper zu schreiben. Doch der Weg zu Porgy and Bess verlief nicht geradlinig. Gershwin tat sich schwer mit der ungewohnten dramaturgischen Struktur und setzte die ersten Versuche zunächst in den Sand. Im Gegensatz zu seinem großen Vorbild Puccini war Gershwin eben kein klassisch ausgebildeter Komponist gewesen, sondern hatte ?auf der Straße? das Klavierspiel erlernt. Erst sehr spät entdeckte er die europäische Musiktradition für sich. Als er im Alter von 35 Jahren schließlich mit Porgy and Bess die erste amerikanische Oper präsentierte, war er schon lange ein schillernder Star am Broadway gewesen. So verwundert es nicht, dass zwar dramaturgisch der Verismo des italienischen Komponisten inspirierend wirkte, aber musikalisch zahlreiche andere Einflüsse zum Vorschein kamen ? und diese waren modern, großstädtisch und so noch nie in der Musikgeschichte in einer Oper verarbeitet worden. Selbst sein Wiener Freund und Tennispartner Arnold Schönberg war von ?Porgy and Bess? begeistert, auch wenn er sogleich versuchte, Gershwin in eine eurozentristische Tradition mit Puccini, Lehar und Offenbach zu stecken.

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Kritik von Toni Hildebrandt



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George Gershwin: Porgy and Bess: Sommerbespielung der Hamburgischen Staatsoper

Ort: Hamburgische Staatsoper,

Werke von: George Gershwin

Mitwirkende: Baayork Lee (Inszenierung)

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