> > > > > 07.05.2008
Freitag, 23. August 2019

Die Labeques mit einem ungewohnten Programm

Zu viel gewagt

Die Wiener Konzerthausbesucher hatten an diesem Mittwoch die Qual der Wahl: Im kleinen Saal lockte ein Liederabend mit Dorothea Röschmann und Magdalena Kozena, im großen Saal waren die Pianistinnen Marielle und Katia Labeque zu erleben, deren Programme stets durch die unkonventionelle Zusammenstellung interessieren. Und so erlebte man diesmal nur bis zur Pause einen herkömmlichen Klavierabend, der zweite Teil brachte das Konzerthausdebüt der spanischen Sängerin Mayte Martin, die mit balladenartigen, spanischen (Tanz)Liedern zu hören war. So recht stimmig wollte dieser Auftritt - vor allem in diesem Rahmen! - aber nicht werden, da die offenbar wenig tragfähige, rauchige Stimme der Künstlerin technisch verstärkt werden musste, wobei der Klang der beiden Flügel oft gnadenlos in den Hintergrund gedrängt wurde. Dies war umso mehr zu bedauern, da die Labeques auch bei diesem Repertoire, gespielt wurden unter anderem eigene Stücke Martins, pianistisches Können vom Feinsten demonstrierten. Es erstaunt immer wieder wie unglaublich homogen und sensibel aufeinander abgestimmt die beiden Schwestern musizieren, beeindruckend ist zudem die klangliche Transparenz ihres Spiels.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Zu viel gewagt: Die Labeques mit einem ungewohnten Programm

Ort: Konzerthaus,

Werke von: Manuel de Falla, Maurice Ravel

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