> > > > > 08.03.2008
Samstag, 30. Mai 2020

Eugen Onegin am Royal Opera House Covent Garden

Tenorglanz in optischer Tristesse

Steven Pimlotts erst zwei Jahre alte Produktion von Tschaikowskys lyrischen Szenen ?Eugen Onegin? scheint aus dem Fundus eines russischen Provinztheaters entlehnt zu sein: Den hinteren Bühnenteil ?ziert? eine angedeutete Wiese, die in etwa so echt wirkt wie die Grasmatten einer Modelleisenbahn, davor befindet sich ein Teich, oder besser gesagt große Wasserlache. Und diese erweist sich als die aktübergreifende ?Idee? der Produktion: Nach der Briefszene planscht darin Tatjana, bis zum Duell ist das Wasser zugefroren und dient somit als Austragungsort der Tragödie. Die Eisdecke spielt auch die Hauptrolle beim Fest des Fürsten Gremins, denn (um Geld zu sparen?) spielt das entsprechende Bild nicht IM sondern VOR dem Haus des Fürsten. Wenigstens feiert man im Winter, weshalb das Ballett eine Schlittschuh-, das heißt Rollschuhnummer präsentieren kann. Die einzige Abwechslung während der sieben Bilder ist ansonsten das auf die Bühne geschobene Zimmer Tatjanas.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Tenorglanz in optischer Tristesse: Eugen Onegin am Royal Opera House Covent Garden

Ort: Royal Opera Covent Garden,

Werke von: Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Jiří Bělohlávek (Dirigent), BBC Symphony Orchestra (Orchester), Piotr Beczala (Solist Gesang), Gerald Finley (Solist Gesang), Brindley Sherratt (Solist Gesang), Hans-Peter König (Solist Gesang)

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