> > > > > 31.10.2007
Freitag, 3. Dezember 2021

Schwulen-Western-Anklänge an

Widersprüchliche Inszenierung

Nein, leicht haben sie es nicht, die Opern von Peter Tschaikowsky, obwohl dem Komponisten gerade bei der Charakterisierung Meisterliches gelang. Was die Lesarten der Regie angeht, ringt man oft genug um eine für heutige Verhältnisse glaubwürdige Diktion. Harry Kupfer öffnete den lyrischen nach dem Versroman von Puschkin konzipierten Szenen „Eugen Onegin“ – ähnlich der Bayreuther Version des „Fliegenden Holländer“ – die Perspektive des Traums für die weibliche Traumfigur Tatjana, während Mario del Monaco mit seiner Schnee verhangenen mit Todessymbolen behängten Landschaft (Rheinische Oper Düsseldorf) ein psychologisch fundiertes Musiktheater gelang. Einen richtigen Theatercoup landete Andrea Breth bei den diesjährigen Salzburger Festspielen. Ein schlüssiges Konzept, das ausgesprochen moderne Züge offenbart.

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Kritik von Prof. Egon Bezold



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Peter Tschaikowsky: Eugen Onegin

Ort: Bayerische Staatsoper,

Werke von: Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Kent Nagano (Dirigent), Orchester der Bayerischen Staatsoper (Orchester), Olga Guryakova (Solist Gesang), Michael Volle (Solist Gesang), Christoph Strehl (Solist Gesang), Günther Groissböck (Solist Gesang)

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