> > > > > 16.03.2007
Montag, 29. November 2021

 Concerto Köln

Das Concerto Köln mit Sinfonischem und Ariosem

Gipfeltreffen der Klassiker

Es mag ein hoher Anspruch sein, aber für mich wird ein Konzert nur dann zum gelungen Ereignis, wenn ich während der Aufführung auch bei bekannten Kompositionen das Gefühl bekomme, etwas Neues zu hören, wenn mir andere Perspektiven auf ein häufig gehörtes Werk vermittelt werden. Was das Concerto Köln am Freitagabend in der Essener Philharmonie im Hinblick auf Wolfgang Amadeus Mozarts g-Moll-Sinfonie KV 550 leistete, war genau dies: Jenseits aller philharmonischen Bequemlichkeit, mit der gerade diese Sinfonie so häufig wiedergeben wird, wurde das Stück als Plädoyer zum ‚anders Hören’ musiziert. Dabei sprang nicht nur die unbändige Freude am Musizieren über, die von den Musikern vermittelt wurde, sondern es wurde von Anfang an auch eine enorme musikalische Spannung aufgebaut – eine Spannung, die in gleichem Maße von äußerster Präzision als auch von Elastizität in der Werkwiedergabe geprägt war. Dass dies alles ohne Dirigenten passierte und lediglich Konzertmeister Anton Steck vom ersten Pult aus die Tempi andeutete oder gelegentlich auch Einsätze gab, zeugt angesichts der Perfektion von einer enorm hohen Musizierkultur der Kölner Barock- und Klassikspezialisten. Dies war jedoch lediglich der offizielle Schlusspunkt eines aufregenden Konzertprogramms, dessen Schwerpunkt auf der Gegenüberstellung von Werken lag, die – zumeist im letzten Dritten des 18. Jahrhunderts entstanden – aus den Federn der zur damaligen Zeit bedeutendsten Komponisten stammten.

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Kritik von Prof. Dr. Stefan Drees

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Mozart zum 250. Geburtstag: Waltraud Meier & Concerto Köln

Ort: Philharmonie,

Werke von: Joseph Haydn, Joseph Martin Kraus, Ludwig van Beethoven, Maria Anna Mozart, Josef Myslivecek

Mitwirkende: Concerto Köln (Orchester), Waltraud Meier (Solist Gesang)

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