> > > > > 21.03.2007
Dienstag, 12. Dezember 2017

Das nie endendwollende Ringen um Macht

Wiederentdeckte Opernrarität

So schnell wird man es nicht vergessen, das l989 an der Wiener Staatsoper inszenierte, wieder entdeckte fünfaktige Volksdrama „Chowanschtschina“. Es ist Modest Mussorgskys zweite unvollendet ohne Orchestrierung gebliebene Oper. Sicher ein Verdienst des elektrisierenden Dirigats von Claudio Abbado, der sich anstelle der Fassung von Rimsky-Korsakow für die klanggeschärfte, schlagkräftige Instrumentierung entschieden hatte, die Dmitri Schostakowitsch am Kirow-Theater l960 herausbrachte. Und noch eine weitere Änderung machte seinerzeit Furore. Während Schostakowitsch zum Untergang der Altgläubigen das elegische zum Leitthema erhobene, in es-Moll tönende Vorspiel wiederholen lässt, griff Abbado unter Verwendung der wenigen überlieferten Orchesterskizzen Mussorgskys auf eine Ergänzung von Strawinsky zurück, der mit fahlen, züngelnden Klängen des Feuers die Oper ersterben lässt.

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Kritik von Prof. Egon Bezold



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Modes Mussorgski Chowanschtschina: Wiederentdeckte Opernrarität

Ort: Bayerische Staatsoper,

Werke von: Modest Mussorgsky

Mitwirkende: Chor der Bayerischen Staatsoper München (Chor), Kent Nagano (Dirigent), Orchester der Bayerischen Staatsoper (Orchester), Paata Burchuladze (Solist Gesang), John Daszak (Solist Gesang), Anatoli Kotcherga (Solist Gesang), Klaus Florian Vogt (Solist Gesang)

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