> > > > > 11.02.2007
Mittwoch, 27. Mai 2020

Richard Wagner

Standing Ovations für ?Tristan und Isolde'

Noch lebt das deutsche Stadttheater

Das Dreispartenhaus, mit seinen knapp 500 Plätzen, glänzte mit einer Tristan-Premiere und zeigte, wie man mit Kreativität Großartiges leisten kann. Wagners Tristan ist eine Art Kammerspiel, eignet sich also auch für kleinere Häuser hervorragend, wenn man es versteht, Theater mit wenigen Mitteln aufregend zu gestalten. Auf der kleinen Bühne des Koblenzer Hauses, musste zudem noch das Orchester positioniert werden, so blieb für die Sänger nicht viel Raum, doch eine über die Bühne gebaute Brücke erweiterte den Aktionsradius sehr gut, sie war als Schiffsbrücke, Burggang und vieles mehr zu gebrauchen. Aus dem überdeckten leeren Orchestergraben wurden in den Pausen verschiedene Bühnenaufbauten hochgefahren, was ohne Vorhang geschah und dem Publikum so noch das besondere Erlebnis bot, einmal live den Bühnenarbeitern zuzusehen. Intendantin Annegret Ritzel führte selbst Regie und zeichnete auch für die Raumgestaltung verantwortlich. Sie setzte auf das Werk, die Handlung blieb konform mit dem Libretto und das war gut so, gelegentlicher Regieschnickschnack störte da nicht weiter, zudem standen starke Sängerpersönlichkeiten auf der Bühne. Die waren auch notwendig, denn wenn man nur wenige Meter vom Publikum entfernt agieren muss, da sollte jeder Blick, jede Geste sitzen, da hat bildlich gesprochen, jeder Zuschauer ein Opernglas vor den Augen.

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Kritik von Midou Grossmann



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Stadtheater Koblenz : Richard Wagner - Tristan und Isolde

Ort: Theater,

Werke von: Richard Wagner

Mitwirkende: Anton Marik (Dirigent), Staatsorchester Rheinische Philharmonie (Orchester), John Charles Pierce (Solist Gesang)

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