> > > > > 22.09.2006
Mittwoch, 13. November 2019

Simon Rattle drängelt und schubst Beethoven

Verspannt

Es erstaunt immer wieder, welch uneingeschränkte Popularität die Sinfonien Beethovens genießen, zu welch Jubelstürmen sie das Publikum animieren – vollkommen unabhängig davon, was Interpreten mit den Werken auch anstellen. Das Berliner Publikum hatte dieser Tage Gelegenheit, die Sicht Sir Simon Rattles auf Beethovens Fünfte zu erleben. Karten waren heiß begehrt und der Wille zum bedingungslosen Schlussjubel unerschütterlich. Rattles Beethoven-Deutungen sind bis dato sicher nicht durch ihre innere Schlüssigkeit, ihre Strukturiertheit oder gar ihre zwingende Dramaturgie aufgefallen. Die Kompletteinspielungen mit den Wiener Philharmonikern bspw. verströmen eine bedenkliche Unausgereiftheit, tragen die Aura des Halbfertigen. Und leider muss dies auch für den gestrigen Abend und seine ‚Schicksals’-Sinfonie gelten, die vor allem unter einer Sache litt: Rattles Verspanntheit. 

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Kritik von Frank Bayer



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