> > > > > 21.09.2006
Samstag, 17. November 2018

Robert Schumann

Schwankende Qualität der Essener Philharmoniker

Von mittelmäßig bis mitreißend

Angesichts der meist auf ein recht enges Repertoire an sinfonischen und konzertan-ten Werken begrenzten Programmgestaltung der Essener Philharmoniker ist es hoch zu bewerten, dass das heutige zweite Sinfoniekonzert unter Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Soltesz mit einer sehr selten zu hörenden Komposition eröffnet wurde: mit Felix Mendelssohn Bartholdys ‘Ouvertüre für Harmoniemusik’ C-Dur op. 24, einem Werk des Fünfzehnjährigen, dass der Komponist 1838 überarbeitet und dabei die Anzahl der Mitwirkenden von zehn Bläsern auf zwanzig Bläser und vier Schlagzeuger erweitert hat. Die langsame Einleitung mit ihrer chromatisch angereicherten Harmonik zeigte einen vielversprechenden Spannungsaufbau und ließ zunächst Spannendes erwarten. Doch nach Erreichen des Allegro vivace-Teils überließ Soltesz bedauerlicherweise die Musik viel zu sehr sich selbst und bemühte sich nur noch, ganz auf das effektvolle Ende setzend, um die große Geste. Dadurch verschob sich nicht nur die Klangbalance zwischen Holz- und Blechbläsern zu Ungunsten ersterer; auch Momente wie die raffiniert gesetzten kontrapunktischen Elemente in der Durchführung fielen einer mangelnden Transparenz zum Opfer.

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Kritik von Prof. Dr. Stefan Drees

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2. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker: Konstantin Lifschitz & Stefan Soltesz

Ort: Philharmonie,

Werke von: Robert Schumann, Béla Bartók, Felix Mendelssohn Bartholdy

Mitwirkende: Stefan Soltesz (Dirigent), Philharmoniker Essener (Orchester), Konstantin Lifschitz (Solist Instr.)

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