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Samstag, 25. Juni 2022

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Hamburgische Staatsoper, Copyright: Andreas Praefcke

Hamburgische Staatsoper, © Andreas Praefcke

Intelligente Umsetzung

Kritische Sichtweise auf Elektra

„Elektra“ dieser mythische Stoff mit vielen Toten und viel Blut und Rache aus vergangenen Zeiten, dessen unterschwellige Zusammenhänge kaum noch einleuchtend sind, kann man eigentlich nur noch als Museumsstück aufführen, die vorzügliche Musik von Richard Strauss und der Text von Hugo Hofmannsthal geben das her. Man kann sich aber auch ernsthafte Gedanken wie Regisseur Dmitri Tschernjakow darüber machen, der auch für das Bühnenbild verantwortlich war. Tschernjakow setzte Hofmannsthals Bühnenanweisung aus seinem Brief vom 9. März 1909 von „Enge, Unentrinnbarkeit, Abgeschlossenheit“ konsequent um und präsentiert eine großbürgerliche Villa kurz vor dem 1. Weltkrieg, in der auf der linken Seite alte Damen mit Klytämnestra ihre mittägliche Kaffeetafel abhalten. Eine in sich geschlossene, behagliche Wohnkultur garniert mit fürchterlichen Nachrichten aus der Außenwelt, die aber keinen wirklich betreffen. Unwirklich das Ganze, zumal Klytämnestras fehlende Freundinnen durchs Küchenpersonal ersetzt werden.

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Elektra: Richard Strauss

Ort: Hamburgische Staatsoper,

Mitwirkende: Kent Nagano (Dirigent), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (Orchester), Violeta Urmana (Solist Gesang), Asrine Stundyte (Solist Gesang), John Daszak (Solist Gesang)

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