> > > > > 04.09.2019
Dienstag, 10. Dezember 2019

Khatia Buniatishvili beim Musikfest Bremen

Beethoven einmal anders

Klaviersonaten Ludwig van Beethovens aus der Zeit zwischen 1799 und 1806 hat Khatia Buniatishvili für ihren Klavierabend im Rahmen des Musikfestes im großen Saal der Glocke ausgesucht. Eine gewagte Auswahl, gehören diese doch zu den Sonaten, die nicht nur sehr populär sind, sondern auch interpretatorisch sehr anspruchsvoll. Als Beethoven die 'Appassionata' in f-Moll op. 57 komponierte, war er auf dem Höhepunkt seiner kompositorischen Fähigkeiten. Der griffige Titel stammt, nebenbei bemerkt, nicht von Beethoven, sondern vom Verleger, der einen passenden Titel suchte, um die Verkäufe anzukurbeln. Ähnliches gilt auch für Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13. Allerdings gab hier Beethoven seine Zustimmung zum Beinamen 'Pathétique'. Der Titel 'Mondschein-Sonate' für Nr. 14 cis-Moll op. 27/2 stammt von Ludwig Rellstab. Auch der Name 'Sturm' der Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 stammt nicht von Beethoven, sondern geht zurück auf eine fragwürdige Behauptung des Beethoven-Biographen Anton Felix Schindler. Man müsste eigentlich über das Ganze kein Wort verlieren, wenn diese Bezeichnungen nicht zu gewissen Rezeptionshaltungen geführt hätten. 

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Klavierabend: Khatia Buniatishvili

Ort: Die Glocke (Grosser Saal),

Werke von: Ludwig van Beethoven, Franz Liszt

Mitwirkende: Khatia Buniatishvili (Solist Instr.)

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