> > > > > 20.05.2018
Donnerstag, 20. Juni 2019

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Staatstheater Stuttgart, Copyright: Schlaier

Staatstheater Stuttgart, © Schlaier

John Crankos 'Schwanensee' in Stuttgart

Brillanter Dauerbrenner

Schon mehr als 50 Jahre ist John Crankos Stuttgarter 'Schwanensee'-Inszenierung mittlerweile alt – nach wie vor steht sie bei Ballett-Fans unverändert hoch im Kurs und ist, wann immer sie über die Bühne geht, ausverkauft. So auch am Pfingstsonntag im Großen Haus des Staatstheaters. Von Anfang an wird schnell deutlich, worin der bis heute anhaltende Zauber dieser Aufführung liegt: Wesentlich geprägt ist die Fassung von liebevoll bis ins bunte, opulente Detail ausgemalten klassischen Bildern und Kostümen auf der einen Seite, für die Jürgen Rose gekonnt verantwortlich zeichnet. Auf der anderen Seite herrscht geometrisch präzise durchgestylte Symmetrie vor: Auf höchstem ästhetischem Niveau sind die Ensemble-Szenen choreographiert, die hohen Anforderungen an Timing und Synchronizität werden an diesem Abend vom Corps de ballet größtenteils erfüllt. Auch musikalisch weist die Cranko-Version ganz individuelle Besonderheiten auf: So wurde etwa dem vierten Akt die ebenfalls aus der Feder des Komponisten stammende und aus dessen 'Hamlet' entlehnte Streicher-Elegie implantiert. Ein Schachzug, der sich als wirkungsvoll erweist und bestens genutzten Raum für einen intimen und ausdrucksstarken Pas de deux von Odette und dem Prinzen bietet.

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Kritik von Thomas Gehrig

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Schwanensee: Ballett von Peter Tschaikowsky

Ort: Staatstheater,

Werke von: Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: John Cranko (Choreographie), James Tuggle (Dirigent), Staatsorchester Stuttgart (Orchester)

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