> > > > > 15.11.2015
Freitag, 7. Oktober 2022

Richard Wagner

'Tannhäuser' an der Deutschen Oper Berlin

Wagner mit vier Opernneulingen

Es gibt viele Gründe, sich als Neuling Richard Wagner erstmals zu nähern. Die Gründe sind immer spannend, genauso das Beobachten, wie solch eine Erstbegegnung wirkt, was sie auslöst, ob sie Leidenschaft fürs Musiktheater und für die Zukunft weckt. Insofern hatte ich das Glück, am letzten Wochenende beim 'Tannhäuser' an der Deutschen Oper Berlin gleich vier solche Ersterfahrungen hautnah miterleben zu dürfen, als Donald Runnicles die Produktion von Kirsten Harms aus dem Jahr 2008 leitete. Er war mit sehr ähnlichen Kräften kürzlich auch bei den Proms in London und hatte den 'Tannhäuser' dort in der Royal Albert Hall konzertant gespielt, wofür er von der britischen Presse recht freundlich gelobt wurde. Die Chancen, dass sein 'Tannhäuser' jetzt mit Bühne und allem drum und dran einen bleibenden Eindruck bei den Opernneulingen hinterlassen könnte, standen also nicht schlecht.

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Kritik von Dr. Kevin Clarke

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Tannhäuser: Romantische Oper in drei Aufzügen

Ort: Deutsche Oper,

Werke von: Richard Wagner

Mitwirkende: Chor der Deutschen Oper Berlin (Chor), William Spaulding (Chorleitung), Donald Runnicles (Dirigent), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester), Stephen Gould (Solist Gesang), Markus Brück (Solist Gesang)

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Bisherige Kommentare:

  1. Interessantes Statement
    Ich war auch da und habe dieses Inszenierung zum 8. Mal gesehen in verschiedenen Besetzungen, und genau diese Inszenierung hat mich vor Jahren zum überzeugten Wagnerfan werden lassen. Ich finde sie spannend, man hält den Atem an und wenn man bemerkt hat, wie ruhig und leise es vor allem im 3. Akt war, kann das doch nur daran liegen, das alle lautlos schlafen oder sehr konzentriert sind. Ich habe eine Freundin, kein WagnerFan, aber opernbegeistert, mitgenommen, also auch ein Neuling und sie war nur begeistert. Ich war positiv überrascht über Gould, bin eigentlich überzeugter Seiffert Anhänger, stimmlich vor allem in der Rom Erzählng sehr gut. Ich fand übrigens seine wie ihre (Meltons) Beweglichkeit erstaunlich hoch (mal Botha in NewYork gesehen?, das ist unbeweglich); ich fand es eindringlich, insbesondere am Ende, und ich finde es genau richtig Venus und Elisabeth von EINER Besetzung singen zu lassen, das wird doch auch am Ende sehr gut verschmolzen, wenn durch einfaches Ändern der Frisur aus Elisabeth Venus wird. Unsere Erfahrung ist in der Tat, je häufiger umso besser. Ich hätte nach der Vorstellung noch Spaß daran gehabt wieder von vorne anzufangen. Irgendwann hat man dann vielleicht alles erkannt. Und in der Tat: manchmal muss man nicht alles verstehen, sondern einfach hinnehmen. Nichstdestotrotz vielen Dank für den Artikel und weiterhin viel Freude an und in der Oper.
    Nutzer_HWVGVMW, 17.11.2015, 14:09 Uhr

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