> > > > > 11.05.2015
Dienstag, 10. Dezember 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Glucks 'La Clemenza di Tito'

Lohnenswerter Vergleich

'La Clemenza di Tito' verbindet man heute beinahe untrennbar mit dem Namen Wolfgang Amadeus Mozart, wobei dessen letzte Oper bekanntlich eine der letzten in einer beinahe 50 Komponisten umfassenden Liste von Vertonungen ist, die auf Pietro Metastasios Libretto über den angeblich so milden römischen Kaiser beruht. Etwa vier Jahrzehnte vor seinem Salzburger Kollegen widmete sich auch Christoph Willibald Gluck dem Libretto, wobei auch dieses Werk für einen konkreten Anlass entstand: Für die Namensfeier König Karls III. im Jahre 1752 sollte er eine Oper "von gänzlich verschiedenem und noch nie gehörtem Stil" schreiben. Wenn man von Gluck auch ein innovatives Werk erwartete, so hat man es hier nicht mit einer seiner Reformopern zu tun, sondern noch mit einer Opera seria, bei der über weite Strecken ganz bewusst der damalige Publikumsgeschmack bedient wird. Und bei diesem standen Kastraten hoch im Kurs, sodass sich Gluck glücklich schätzen konnte, den berühmten Cafarelli als Sesto zur Verfügung zu haben. Doch zwischendurch, wie etwa in der Arie des Sesto, blitzt bereits der Spätstil hervor, was in Neapel für erhebliche Verwirrung sorgte. Wie sehr Gluck gerade diese Arie schätzte, zeigt, dass er sie 25 Jahre später in seine 'Iphigénie en Tauride' übernahm.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Gluck: La Clemenza di Tito: Dramma per musica in drei Akten

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Christoph Willibald Gluck

Mitwirkende: Laura Aikin (Solist Gesang), Raffaella Milanesi (Solist Gesang), Flavio Ferri-Benedetti (Solist Gesang)

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