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Dienstag, 16. Juli 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Puccinis 'Il trittico' im Theater an der Wien

Fragwürdiger Verbindungsversuch

Es gibt kaum ein Werk der Operngeschichte, das von der Nachwelt so konsequent aus dem Zusammenhang gerissen wird wie Giacomo Puccinis 'Suor Angelica', der mittlere Einakter des 1918 in New York uraufgeführten 'Il trittico'. Giovacchino Forzanos Libretto macht es dem Stück aber auch nicht leicht, dem Publikum von heute Identifikationspunkte zu ermöglichen: Unter dem Namen Suor Angelica fristet eine junge Adelige ihr Dasein in einem Konvent bei Siena, nachdem sie von ihrer Familie wegen eines unehelichen Kindes verbannt wurde. Bei einem Besuch ihrer Tante erfährt die Klosterschwester, dass ihr Kind bereits mehrere Jahre tot ist. Von Trauer überwältigt begeht Angelica Selbstmord, sobald sie wieder alleine ist. Sterbend erkennt sie jedoch, dass sie mit ihrem Selbstmord eine Todsünde begangen hat, doch erscheint ihr Maria mit ihrem Sohn, der auf seine sterbende Mutter zuläuft. Auf den effektvollen Puccini, wie man ihn von 'Tosca' oder 'La fanciulla del west' kennt, muss man bei diesem Werk verzichten, die Singstimmen werden überwiegend im Parlando geführt, lediglich die Schlussszene findet zu großen melodischen Bögen.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Puccini: Il trittico: Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Giacomo Puccini

Mitwirkende: Paolo Fanale (Solist Gesang), Roberto Frontali (Solist Gesang), Marie-Nicole Lemieux (Solist Gesang)

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