> > > > > 20.04.2011
Donnerstag, 20. Juni 2019

Faust und Melnikov mit der Akamus

Frühvollendeter, später Honig

Im delikaten, unentscheidbaren Kampf um das größere Faszinosum, den größeren Jugendgenius zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy darf man freilich keine Antwort erwarten. Im Abwägen des Unquantifizierbaren lassen sich vielleicht, wenn überhaupt, divinatorische Etappensiege verbuchen. Auf eine solche Gegenüberstellung schien es die Akademie für Alte Musik Berlin nicht nur, aber auch angelegt zu haben. Und ob nun gewollt oder nicht: Eine Etappenentscheidung für diesen Abend ließ sich für die Hörer des Konzertes durchaus ausmachen. Neben den beiden Dioskuren im Zeichen der unerklärlichen Frühvollendung gab es noch ein Concerto grosso von Georg Friedrich Händel, das gleichsam die Traditionsquelle bezeichnete.

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Kritik von Tobias Roth



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Originalklang: Akamus, Faust, Melnikov

Ort: Philharmonie (Kammermusiksaal),

Werke von: Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel

Mitwirkende: Akademie für Alte Musik Berlin (Orchester), Alexander Melnikov (Solist Instr.), Isabelle Faust (Solist Instr.)

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