> > > > > 11.12.2009
Mittwoch, 14. November 2018

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Tobias Moretti inszeniert 'Il mondo della luna'

Schmuddelige Cyberwelten

Eine dieses Jahr durchgeführte Studie über die aktuelle Rezeption von Haydns Opern ergab, dass die 1777 auf Schloss Esterhazy erstmals gespielte 'Welt auf dem Mond' seit 1990 das am häufigsten gespielte Bühnenstück des Komponisten ist. Seine Popularität hat das Werk zu einem Gutteil sicherlich seinem auf Goldoni zurückgehenden Libretto zu verdanken, in dem einem reichen Kaufmann namens Buonafede vorgegaukelt wird, er könne auf den Mond reisen, wo die Welt eben noch in Ordnung zu sein scheint, und die Frauen sich den Männern unterzuordnen haben. In seinem irdischen Dasein muss sich Buonafede, der so nebenbei ein Auge auf seine Haushälterin Lisetta geworfen hat, dagegen mit seinem zunehmenden Autoritätsverlust herumschlagen, da sich seine beiden Töchter Clarissa und Flaminia ihre Liebhaber Ecclitico und Ernesto, ohne das väterliche Einverständnis selbst ausgesucht haben. Da kommt es den Liebespärchen sehr gelegen, dass Ecclitico als Pseudoastrologe sehr großes Überzeugungspotential besitzt und Buonafede einredet, mit Hilfe eines Tranks auf den Mond geflogen zu sein. Dort angekommen gehen die pompösen Täuschungsmanöver erst so richtig los und blamieren den gutgläubigen Buonafede nach Strich und Faden, sodass er schließlich den Wünschen seiner Töchter nachgibt.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Haydn: 'Il mondo della luna': Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Umberto Giordano

Mitwirkende: Daniel Oren (Dirigent), Marcelo Álvarez (Solist Gesang)

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