> > > > > 24.01.2010
Montag, 17. Juni 2019

Richard Wagner

Stölzl inszeniert Wagners fragwürdiges Frühwerk

Rienzi oder Riefenstahl?

„Santo Spirito Cavaliere!“ – Berlin hat einen neuen 'Rienzi', und er wird für viel Gesprächsstoff sorgen. Bereits nach dem ersten Akt der gestrigen Premiere in der Deutschen Oper gab es mindestens so viele Buhrufe wie Beifall für Philipp Stölzls opulente Neuinszenierung. Als Leitsymbol der Aufführung dient ein großer Banner mit dem Initial „R“. Man könnte die Ästhetik der Erarbeitung damit auf den Punkt bringen, dass Stölzl und Ulrike Siegrist (Bühne) das „R“ für Rienzi mit einem „R“ für Riefenstahl verwechselt haben – Leni statt Cola. Der Paragone bietet sich an und wurde schon einmal in der Geschichte gezogen. 'Rienzi' war Hitlers Lieblingsoper und damit nach 1945 ein Werk, das man tunlichst vermeiden wollte. Natürlich wäre es fatal, der Deutschen Oper eine proto-faschistoide Intention zu unterstellen, doch das Spiel mit dem „Erhabenen“ will gelernt sein.

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Kritik von Toni Hildebrandt



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Wagner: Rienzi, der letzte der Tribunen: Große tragische Oper in fünf Akten

Ort: Deutsche Oper,

Werke von: Richard Wagner

Mitwirkende: Chor der Deutschen Oper Berlin (Chor), Philipp Stölzl (Inszenierung), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester), Kate Aldrich (Solist Gesang), Torsten Kerl (Solist Gesang), Camilla Nylund (Solist Gesang)

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