> > > > > 28.10.2008
Donnerstag, 19. September 2019

Ein musikalisch-literarischer Abend

Von Tieren, Fingern und toten Komponisten

Wenn Alfred Brendel und Pierre-Laurent Aimard sich zusammen finden, um gemeinsam die Genregrenzen der ernsten Musik und Dichtkunst zu überschreiten, erfrischen sich nicht nur die Gemüter des Stammpublikums und der Fachwelt – auch all jene, die im Konzertbetrieb nach Inseln der Außergewöhnlichkeit suchen, werden fündig. Und wer über diese Veranstaltung Worte finden möchte, dem wird es in verschiedener Hinsicht leicht gemacht: Literarische oder musikalische Fachkompetenz ist nicht erforderlich, ebenso wenig ein Urteil über die längst und immer wieder bestätigte pianistische Klasse beider Herren, sondern lediglich ein gesunder Humor und die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen. Letzteres widerfuhr mir fortwährend am Abend des 28. Oktober 2008, an dem ich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie Zeuge sein durfte, wie Herr Brendel zugunsten der Rezitation eigener Gedichte auf das Klavierspielen verzichtete, und Herr Aimard sich wahrhaftig nicht nur der Bedienung des Konzertflügels widmete.

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Kritik von Wendelin Bitzan



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Ein Finger zuviel - Lesung und Konzert: Alfred Brendel & Pierre-Laurent Aimard

Ort: Philharmonie,

Werke von: György Ligeti, György Kurtág

Mitwirkende: Pierre-Laurent Aimard (Solist Instr.), Alfred Brendel (Solist Instr.)

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