> > > > > 04.11.2007
Sonntag, 25. Oktober 2020

Paganinis Geheimnis in Bildern und Tönen

Einem Mythos auf der Spur

Es war schon eine ganz besondere Veranstaltung, die da als Matinee in der Lichtburg Essen, dem mit 1250 Sitzplätzen größten Filmpalast Deutschlands mit seiner einzigartigen Theateratmosphäre stattfand. Die Bonner Filmproduktionsfirma merkur.tv hatte zur Kinopremiere des 52-minütigen Dokumentarfilms »Paganinis Geheimnis« geladen. Der unter der Regie von Volker Schmidt in Koproduktion mit diversen europäischen Rundfunkanstalten entstandene Film, der vor einigen Monaten schon im Fernsehen gesendet wurde und mittlerweile auch als DVD erhältlich ist, macht den legendären italienischen Geiger (1782-1842), dessen Geburtstag sich am 27. Oktober zum 225. Mal jährte, zum Gegenstand einer spannenden Nachforschung. Im Blickpunkt steht dabei, angeregt von den Urenkeln Andrea und Stefano Paganini, die Untersuchung seiner lebenslangen Kranken- und Leidensgeschichte, insbesondere aber die Frage, ob Paganinis außergewöhnliche Spielfähigkeiten als Folge anatomischer Besonderheiten die Ursache einer heimtückischen Erbkrankheit, des so genannten Marfan-Syndroms, gewesen sein könnten. Mit modernen forensischen Mitteln wie DNA- und Haaranalysen gehen deutsche und österreichische Forscher diesen Vermutungen auf den Grund, während gleichzeitig in Recherchen an Originalschauplätzen und in Auseinandersetzung mit den vielen Klischees, der die Person Paganinis zu Lebzeiten ausgesetzt war, wichtige Stationen seiner Biografie vor den Augen des Zuschauers entstehen. In diese Handlungsstränge eingebunden sind immer wieder auch Reflexionen über die Musik.

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Kritik von Prof. Dr. Stefan Drees

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I Virtuosi di Paganini: Ingolf Turban, Violine und Leitung

Ort: Lichtburg,

Werke von: Niccolò Paganini

Mitwirkende: Ingolf Turban (Solist Instr.)

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