> > > > > 20.10.2007
Montag, 6. Dezember 2021

Franz Liszt Festival

Halb Zigeuner, halb Franziskaner

Halb Zigeuner, halb Franziskaner, so lautet in diesem Jahr das Motto des Franz Liszt Festivals in Raiding, dem Geburtsort des genialen Künstlers. Auf dem Gelände des kleinen Bauernhauses, in dem Liszt das Licht der Welt erblickte, einem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Esterházyschen Schäfereien, wurde letztes Jahr das neu errichtete Franz Liszt-Zentrum eingeweiht. Die schlichte Architektur passt hervorragend in die ländliche Gegend, der Konzertsaal, ganz mit Holz verkleidet, besitzt eine großartige Akustik. Geplant ist langfristig eine ganzjährige Bespielung, mit einer Fokussierung auf Franz Liszt und dessen künstlerischen Prinzipien. In der Zeit um den Geburtstag am 22. Oktober sowie um den Todestag am 31. Juli sollen die Veranstaltungen intensiviert werden. Bleibt zu hoffen, dass man in der Programmgestaltung der enormen Vielschichtigkeit des Künstlers Franz Liszt gerecht werden kann. Der Hinweis auf den Zigeuner und Franziskaner deckt nur einen ganz kleinen Aspekt der Persönlichkeit Franz Liszts ab. Es könnte eine reizvolle Aufgabe sein, die vielseitigen Facetten dieses genialen Künstlers zu beleuchten, auch anhand von Diskussionen und Workshops. Liszt war nicht nur ein großer Klaviervirtuose, Komponist und Lehrer, nein, er war auch ein visionärer Humanist, der die Bedeutung der Werke Richard Wagners schon sehr früh erkannt hat und diese selbstlos förderte, was er auch für unzählige andere Künstler seiner Zeit tat. Seine Künstlerpersönlichkeit war der damalige Zeit weit voraus, und auch heute noch könnte sein künstlerisches Ethos für viele junge Künstler eine Inspiration bedeuten.

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Kritik von Midou Grossmann



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Franz Liszt Festival Raiding : Via Crucis

Ort: Franz Liszt Konzertsaal,

Werke von: Franz Liszt, Gustav Mahler, Per Norgard, Hugo Wolf

Mitwirkende: Chorus sine nomine (Chor)

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