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Samstag, 21. Januar 2017

Französischer Komponist erhält Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro

Robert-Schumann-Preis für Pierre Boulez

Mainz, . Der französische Komponist Pierre Boulez ist am vergangenen Wochenende mit dem erstmals verliehenen Robert-Schumann Preis ausgezeichnet worden. Überreicht wurde ihm der Preis und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro in der Akademie der Wissenschaft und der Literatur in Mainz. Der Robert-Schumann Preis für Dichtung und Musik wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und soll ab sofort im Zweijahresrhythmus an Persönlichkeiten "für ein herausragendes Lebenswerk auf dem Gebiet der Dichtung und Musik" verliehen werden.

Pierre Boulez wurde 1925 in Montbrison (Frankreich) geboren. Nach einem Kompositionsstudium am Pariser Konservatorium wurde er musikalischer Leiter des Ensemble Madeleine Renaud/Jean-Louis Barrault (1946-1956). Im Jahr 1952 besuchte er erstmals die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt und war dort zwischen 1955 und 1967 als Dozent sowie als Dirigent des Darmstädter Kammerensembles tätig. Darüber hinaus war Boulez unter anderem an der Musikakademie in Basel, der Harvard University in Cambridge (USA), beim BBC Symphony Orchestra sowie dem New York Philharmonic Orchestra tätig. In Paris gründete der Komponist später das "Institute de Recherche et de Coordination Acoustique-Musique" (IRCAM), stand diesem von 1976 bis 1992 als Direktor vor. Zusätzlich gründete er dort das Ensemble InterContemporain (EIC).

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