> > > Glarean-Preis für Karol Berger
Samstag, 19. April 2014

Professor der Stanford University für Musikgeschichtsschreibung ausgezeichnet

Glarean-Preis für Karol Berger

Bern, 10.06.2011. Der Musikwissenschaftler Karol Berger wird mit dem Glarean-Preis 2011 der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft (SMG) ausgezeichnet. Berger ist momentan Osgood Hooker Professor in Fine Arts am Department of Music der Stanford University. Gleichzeitig wurde der Jacques-Handschin-Nachwuchspreis an Giovanni Zanovello verliehen, der als Assistenzprofessor an der Indiana University (Bloomington) arbeitet.

Karol Berger wurde in Polen geboren und emigrierte 1968 in die USA. 1975 wurde er in Yale promoviert, seit 1982 unterrichtet er in Stanford. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im 18. und 19. Jahrhundert, sowie in der Musikästhetik und -theorie. Berger war bereits Fellow des National Endowment for the Humanities, der Alexander von Humboldt Foundation, der Rockefeller Foundation und des Stanford Humanities Center und erhielt für seine Schriften unter anderem den Otto Kinkeldey Award of the American Musicological Society (1988) sowie den Marjorie Weston Emerson Award of the Mozart Society of America (2008). Von 2005 bis 2006 war er Visiting Professor der Villa I Tatti, einem Zentrum der Harvard University für Renaissanceforschung. Berger ist Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Der Glarean-Preis wird seit 2007 alle zwei Jahre verliehen und ist wie der Jacques-Handschin-Nachwuchspreis mit 10.000 Schweizer Franken dotiert. Der Preis finanziert sich aus einer testamentarischen Schenkung der Basler Musikhistorikerin Marta Walter (1896-1961), und wird für ein "herausragendes Oeuvre auf dem Gebiet der Musikgeschichtsschreibung" verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Reinhard Strohm (2007) und Martin Staehelin (2009).

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Rome Prize für Komponisten Andy Akiho und Paula Matthusen
Insgesamt 30 Auszeichnungen (17.04.2014) Weiter...

Komponist Beat Furrer erhält Großen Österreichischen Staatspreis
Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro (16.04.2014) Weiter...

SPD-Ministerin Nahles will Künstlersozialkasse reformieren
Arbeitsministerin fordert schärfere Kontrollen für Unternehmen (16.04.2014) Weiter...

Alexander Pereira gerät ins Visier des italienischen Kulturministeriums
"Eine sehr heikle Diskussion ist im Gange" (16.04.2014) Weiter...

Festival Heidelberger Frühling zieht erneut positive Bilanz
Deutliche Steigerung mit 37.000 Gästen bei 128 Veranstaltungen (15.04.2014) Weiter...

John Luther Adams gewinnt Pulitzer-Preis für Musik
Komponist aus Alaska wird für sein Orchesterwerk "Become Ocean" geehrt (15.04.2014) Weiter...

Proteste gegen Dirigent Valery Gergiev in New York
Auftritt der Münchner Philharmoniker in der Carnegie Hall (15.04.2014) Weiter...

Sachsen plant weitere Kürzung der Kulturausgaben
Insgesamt 2014 etwa 3,8 Millionen Euro weniger als im Vorjahr (14.04.2014) Weiter...

Serge Dorny kehrt nach Lyon zurück
Intendant präsentiert Spielplan für die Saison 2014/2015 (14.04.2014) Weiter...

Intendant Pereira wehrt sich gegen Kritik an Produktionsübernahmen
"Mailänder Scala profitiere von Einkauf der Produktionen" (14.04.2014) Weiter...

Magazine zum Downloaden

harmonia mundi magazin (4/2014) herunterladen (1631 KByte) CLASS aktuell (1/2014) herunterladen (5869 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Mieczyslaw Weinberg: Streichquartett Nr. 4 op. 20 - Largo marciale

Radio starten

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Paolo Carignani im Portrait "Bei Verdi kann man den Bühnenstaub riechen"
Von der Rockorgel in den Orchestergraben - das Feuer des italienischen Dirigenten Paolo Carignani lodert auf verschiedenen Gebieten

weiter...
Alle Interviews...


Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich

Akamus in Berlin: Konzerthaus Berlin