> > > Antonio Livio Preis für Eva-Maria Westbroek
Donnerstag, 23. Oktober 2014

Niederländische Sopranistin für Interpretationen ihrer verkörperten Partien geehrt

Antonio Livio Preis für Eva-Maria Westbroek

Paris, 29.12.2008. Die niederländische Sopranistin Eva-Maria Westbroek wird Mitte Januar in Paris den Antonio Livio Preis 2008 erhalten. Mit der Auszeichnung soll die Sängerin für die Interpretationen ihrer bislang verkörperten Partien geehrt werden.

Eva-Maria Westbroek studierte Gesang am Konservatorium in Den Haag. Studienergänzend nahm die Sopranistin an Meisterkursen bei James McCray teil. Ihr Debüt gab Westbroek beim Aldeburgh Festival als Mutter Maria in Francis Poulencs (1899-1963) Oper "Die Gespräche der Karmeliterinnen". Weitere Engagements führten die Sopranistin unter anderem an das Nationaltheater Novi Sad im mazedonischen Skopje, nach Riga, an das Teatro Manzoni in Rom sowie an die Komische Oper in Berlin. Zwischen 2001 und 2006 war Westbroek an der Staatsoper Stuttgart engagiert. Im August 2006 wurde sie dort zur Kammersängerin ernannt. Darüber hinaus war die Sängerin Preisträgerin des Ersten Internationalen Wettbewerbs der Stadt Rom, des Angelica Catalani- und des Santa Maria Ligure-Wettbewerbs sowie der Holländischen Vereinigung der Theater und Konzerthallen.

Der Antonio Livio Preis wird von der Presse Musicale Internationale (PMI) vergeben. Die PMI ist eine Gesellschaft von internationalen Musikkritikern. Bisherige Preisträger waren unter anderem Louis Langrée, Peter Eötvös, Gidon Kremer, Simon Rattle, Placido Domingo sowie Henri Dutilleux.

Weiterführende Links bei klassik.com:

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Heinrich Schütz Musikfest 2014 mit Besucherrekord
Etwa 5.400 Besucher bei einer Auslastung von 84 Prozent (22.10.2014) Weiter...

Geigerin Hilary Hahn muss weitere Konzerte absagen
Krankheitsbedingter Ausfall durch entzündeten Muskel seit Ende Juli (22.10.2014) Weiter...

Cecilia Bartoli kritisiert Kollektivkündigungen an der Opera di Roma
Sängerin fordert neue Intendanz aus kompetenten und unpolitischen Fachleuten (21.10.2014) Weiter...

Musikpreis der Stadt Düsseldorf für Sopranistin Irene Kurka
Auszeichnung ist mit 4.000 Euro dotiert (21.10.2014) Weiter...

Deutsche Lufthansa verbaselt Violoncello von Lachezar Kostov
Falsch deklariertes Instrument taucht erst nach fünf Tagen wieder auf (21.10.2014) Weiter...

Staatsorchester der Türkei streicht Werke des Pianisten Fazil Say
Kulturministerium nimmt Einfluss auf Programmgestaltung (21.10.2014) Weiter...

Metropolitan Opera versteigert historische Juwelen
Schmuckstück aus dem 19. Jahrhundert soll 2 bis 3 Millionen US-Dollar einbringen (20.10.2014) Weiter...

Paris: Vollverschleierte Besucherin muss Opernhaus verlassen
Verweigerung der Chorsänger an der Pariser Bastille-Oper (20.10.2014) Weiter...

Unerwarteter Geldsegen für Wiener Staatsoper
Sponsorenmittel in Höhe von 333.000 Euro wiederentdeckt (20.10.2014) Weiter...

Musikpreise des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft verliehen
Elsa Dreisig und Menna Cazel Davis ausgezeichnet (20.10.2014) Weiter...

Magazine zum Downloaden

harmonia mundi magazin (10/2014) herunterladen (2795 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (8/2014) herunterladen (2627 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 4, d-Moll, op. 13 - II. Andante sostenuto e molto cantabile

Radio starten

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Catherine Gordeladze im Portrait "Mein Traum ist, dass sich Kinder noch stärker mit klassischer Musik befassen"
Geronnene Improvisation - die Pianistin Catherine Gordeladze erkundet den Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz

weiter...
Alle Interviews...


Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich