Brillant gehört zu den klügsten Verwertern altbewährter Aufnahmen auf dem Plattenmarkt. Unter dem schlichten Titel ‘Liszt – Works for Piano & Orchestra’ sammeln die Macher des niederländischen Labels Einspielungen, die zwischen 1991 und 2000 bei Chandos, Edel, und ASV entstanden. Der brasilianisch... [weiter]
Weitere aktuelle CD-Besprechungen:
Rares Repertoire: Das Dante-Quartett verfährt pauschal mit der Dynamik. Die Piani ließen sich verfeinern, der Kontrast zwischen Forte und Fortissimo verdeutlichen. Trotz kompromisslosem Ernst hätten die expressionistischen Elemente eine schmiegsamere Diktion vertragen.
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(Prof. Egon Bezold, 07.10.2008)
Neuer Stern am Opernhimmel: Mit Mozart, Verdi und der französischen Grand Opéra debütiert Erwin Schott auf CD und präsentiert sich als typischer Sänger unser Zeit.
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(Miquel Cabruja, 07.10.2008)
Mit menschlicher Stimme: Das Label Ars erinnert mit dieser Veröffentlichung von Elfride Trötschels Arien-Aufnahmen für die Deutsche Grammophon an die viel zu jung verstorbene Dresdner Sängerin.
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(Benjamin Künzel, 07.10.2008)
Bach-Experten unter sich: Angesichts dieser Einspielung der vier ‘kleinen’ Bach-Messen ist (und bleibt) man versucht das Fazit zu ziehen: Rilling und Bach, das passt einfach zusammen – da weiß man, was man hat.
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(Thomas Gehrig, 06.10.2008)
Kirchenraum statt Konzertsaal-Akustik: Orgelmusik auf einer ehemaligen Münchner Odeon-Orgel; das Ende der 90er restaurierte Instrument hat unter dem großen Nachhall des neuen Kirchenraumumfelds zu leiden. Durchdachtes Programm, durchdacht gespielt.
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(Christian Vitalis, 06.10.2008)
Gruftgesänge: Ein grundsympathisches, sinistres Kuriosum.
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(Dr. Daniel Krause, 06.10.2008)
Glänzend gesungen: Eine szenisch angestaubte, aber musikalisch frische BBC-Produktion von 1966 auf DVD.
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(Prof. Dr. Michael Bordt, 06.10.2008)
Großartiges Hörerlebnis: Ivan Zenaty und das BBC Symphony Orchestra unter Leitung von Jirí Belohlávek verleihen den Violinkonzerten Josef Bohuslav Foersters eine eindrucksvolle Klanggestalt.
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(Dr. Stefan Drees, 06.10.2008)
Mit Peter Tschaikowskys zweiter Sinfonie c-Moll op. 17 startet die Fortsetzung der insgesamt sechsteiligen ‘Russland-Expedition’, genauer gesagt der Erkundungsreise durch das Werk des Komponisten, zu der das Label ‘Arthaus’ einlädt. Zur ‘Kleinrussischen’ wurde dieses Werk kurzerhand nachträglich er... [weiter]
Weitere aktuelle DVD-Kritiken:
Nicht gerade tiefgründig: Vincent Patersons ‘Manon’-Inszenierung sorgte letztes Jahr für Schlagzeilen. Nun kann man sich anhand der DVD selbst ein Bild machen.
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(Miquel Cabruja, 05.10.2008)
Dvorák und das Ei des Kolumbus: Einmal mehr erweist sich das Prager Sinfonieorchester auch in diesem Teil der bei ‘Arthaus’ erschienenen Dvoøák-Reihe als verlässliche und herausragende, durch Spielfreude und Klangschönehit glänzende Konstante.
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(Thomas Gehrig, 03.10.2008)
Es kann auch mal nur Kaviar sein: Auch im dritten Teil des bei ‘Arthaus’ erschienenen Tschaikowsky-Projekts bekommt man musikalische Kost aus Russland vom allerfeinsten – oder wenn man im übertragenen Sinne so will: nur Kaviar – serviert.
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(Thomas Gehrig, 28.09.2008)
Mächtige Klangdimensionen : In der ersten Folge des bei ‘Arthaus’ veröffentlichten Tschaikowsky-Zyklus´ sorgen durch die Bank alle Beteiligten mit erstklassigem musikalischen Niveau für einen rundum gelungenen Auftakt zu dieser Serie.
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(Thomas Gehrig, 27.09.2008)
Moskau, wie es sang und tanzte!: Mario Del Monaco, einer der großen Tenöre der goldenen Nachkriegsära, gastierte im Juni 1959 am Bolschoi Theater Moskau. Sein Auftritt damals wurde filmisch festgehalten, nun ist er - auf eine DVD gebrannt - auch öffentlich zugängig geworden.
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(Midou Grossmann, 26.09.2008)
Vollendeter Verdi-Tenor: Dieser Maskenball von 1967 zeigt große Sänger der Vergangenheit, die man weithin nur von Aufnahmen kennt, in Aktion. Schon wegen Bergonzi ist die DVD unverzichtbar.
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(Miquel Cabruja, 23.09.2008)
Irma la Douce an der Côte d’Azur: 2008 inszenierte Graham Vick Puccinis ‘La Rondine’ im Teatro La Fenice. Als szenischer Versuch ist diese Produktion willkommen. Wer das Stück nicht kennt, halte sich jedoch an andere Aufnahmen.
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(Miquel Cabruja, 22.09.2008)
Vulkanisches Temperament: Wer den Perfektionisten Georg Solti liebt, diese unnachahmlich straff koordinierte vitale Führung, die hellhörig musikalische Geschehnisse auslotet, sollte diese DVD nicht versäumen.
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(Prof. Egon Bezold, 17.09.2008)
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Baden-Badener Festspielhauses gibt es viel zu feiern. Am besten mit Bekannten, mit denen man schon lange verbunden ist. Einer von diesen ist der Dirigent und programmpolitische Kreativkopf Thomas Hengelbrock, der am letzten Wochenende die musikalische Leitung von Rossinis ‘Il Barbiere di Siv... [weiter]
Christoph Prégardien begann seine Opernkarriere in Frankfurt. Auf CD machte er sich zunächst als Interpret für Bach- und Barockpartien einen Namen. 1990 nahm der lyrische Tenor zum ersten Mal „Die schöne Müllerin“ auf und wurde für die Medien über Nacht z... [weiter]
Zunächst finde ich es toll, dass in diesem Blog der Rezensierenden einer der Rezensenten endlich einmal seine Gedanken über das Rezensieren kund gibt. Daumen hoch dafür! Ich muss zugeben, dass es mir auch schon oft in den Fingern gejuckt hat, aber aus verschiedenen Gründen nie dazu gekommen ist. Dein Text gefällt mir ... [weiter]
In seinen Weimarer Jahren schenkte Franz Liszt der Musikgeschichte eine neue Gattung, deren Ideal die Verschmelzung von Musik und Poesie ist: die Symphonische Dichtung. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wirkte Liszt mit dieser Idee, die vor allem in Alexander Skrijabin und Richard Strauss ihre Vollender fand.
Sie standen in der Konzertpause schon oft neben Experten, die sich über die Phrasierung des Solisten, die kontrapunktischen Fähigkeiten des Komponisten, den Tristanakkord oder Diminutionen unterhielten?
Ab jetzt können Sie auch mitreden: Die klassik.com-Fachbegriffe führen Sie sicher durch den dichten Dschungel musikalischer Termini; von 'A capella' bis 'Zwischendominante'.
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